Die Forschung im CDS

 

Struktur des CDS

Die Forschungsarbeiten im CDS beschäftigen sich mit der Analyse, der Synthese und der gezielten Beeinflussung komplexer dynamischer Systeme in der Energiewandlung, der chemischen Produktion und der Biomedizin. Ziel ist die Entwicklung neuer, umweltschonender chemischer Prozesse auf der Basis von Reststoffen und nachwachsenden Rohstoffen, die chemische Nutzung und Speicherung elektrischer Energie aus erneuerbaren Quellen im Rahmen der Energiewende sowie die Entwicklung neuer Wirkstoffe für die Biomedizin.
Mathematische Modelle der betrachteten Systeme spielen eine wichtige Rolle. Sie erlauben beispielsweise eine rechnergestützte Simulation und Optimierung. Dabei können unterschiedliche Hypothesen und Szenarien auf dem Rechner durchgespielt und somit der experimentelle Aufwand reduziert werden. Neben physikalisch, chemisch oder biologisch motivierten Grundlagenmodellen spielen dabei auch zunehmend datengetriebene Ansätze des maschinellen Lernens und der künstlichen Intelligenz eine wichtige Rolle. Desweiteren werden im CDS auch neue theoretische Ansätze der modellgestützten mathematischen Optimierung, der Versuchsplanung und der Steuerung und Regelung entwickelt. Diese Ansätze sind von zentraler Bedeutung, da sie auf viele Fragestellungen aus den einzelnen Forschungssbereichen angewendet werden können. Damit stellen sie das theoretische Rückrad des CDS dar
und werden als Schlüsseltechnologien bezeichnet.

Biomedizin Chemische Produktion Energiewandlung

Letzte Änderung: 08.06.2020 - Ansprechpartner: M. A. Susanne Hintsch