Gepulste Elektrolyse: Ein Durchbruch für Energieeffizienz?
Aus einer Kooperation von SmartProSys-Forschenden des Max-Planck-Instituts für Dynamik komplexer technischer Systeme Magdeburg mit Experten des Lehrstuhls für Leistungselektronik und vom Institut für Regelungs- und Steuerungstheorie der TU Dresden gehen neue Erkenntnisse zur Energieeffizienz der gepulsten Elektrolyse hervor.
CDS-Mitglied Dr.-Ing. Tanja Vidakovic-Koch, Fachgruppenleiterin der Arbeitsgruppe Elektrochemische Energieumwandlung des Max-Planck-Instituts für Dynamik komplexer technischer Systeme Magdeburg, ist an der Forschungsarbeit beteiligt. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass ein Gleichstrombetrieb immer effizienter ist, obwohl die gepulste Elektrolyse häufig als Möglichkeit gesehen wird die Leistung elektrochemischer Reaktoren zu steigern. Die neuesten Forschungsergebnisse der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeigen jedoch, dass der pulsierende Betrieb einen höheren Leistungsbedarf hat.
Der Fokus der Forschung lag auf der Wasserelektrolyse. Für andere elektrochemische Reaktoren sind ähnliche Ergebnisse in Bezug auf den Stromverbrauch zu erwarten.