Erneuerbare Energien

In diesem Bereich werden die anwendungsorientierten Forschungsaktivitäten unter Fokussierung auf folgende Themenstellungen intensiviert.

Die Entwicklung energiesparender elektrochemisch aktivierter Reaktionsprozesse anstelle von thermisch aktivierten Prozessen ist ein zentraler Baustein der Energiewende in der chemischen Industrie. Neue wissenschaftliche und technologische Herausforderungen ergeben sich in der zweiten Förderperiode insbesondere bei der Synthese von Ammoniak (NH3) und Fischer-Tropsch-Kohlenwasserstoffen aus Wasser, Luft und erneuerbaren Energien (Wind, Sonnenlicht)

Biogas, synthetisches Methan und grüner Wasserstoff, der sich mittels Elektrolyse aus erneuerbaren Quellen für elektrische Energie herstellen lässt, sind prädestinierte Ersatzstoffe für fossiles Erdgas. Neben der Erzeugung des grünen Wasserstoffs (H2) unter der Herausforderung wechselnder Betriebsbedingungen aufgrund der Volatilität erneuerbarer Energien ist seine Verteilung in dafür geeigneten Gasverteilungsnetzen eine zentrale Aufgabenstellung.

Der Fokus bei der energetischen Nutzung von Biomasse soll auf Prozessen liegen, die sich mit Rest- und Abfallstoffen aus landwirtschaftlicher Produktion oder der Lebensmittelindustrie betreiben lassen. Ein wichtiges Ziel ist es dabei, durch Einsatz von maßgeschneiderten Mikroorganismen und mehrstufigen Prozesskonzepten die zugeführten Substrate und das Nebenprodukt CO2 möglichst vollständig in wertvolle Biokraftstoffe und Biochemikalien umzusetzen.

Letzte Änderung: 26.02.2025 - Ansprechpartner: Webmaster